Wie früher
Das Mai-Wochenende war mal wieder richtig Ereignisreich. Ein guter Freund erinnerte mich am Donnerstag an das alljährliche Fest in meinem Heimatdorf. Wunderbar, hatte nix besseres zu tun. Die alten Vögel mal wieder treffen und mit Ihnen nen Bier zu schlürfen. Leider blieb es natürlich nicht bei einem. Ich hatte mir vorgenommen das Ganze nicht ausufern zu lassen und blieb beim Bier. Was soll ich sagen, es war wie früher! Eingeweihte wissen schon was ich damit meine.
Ich glaube die Hälfte des Dorfs wusste am nächsten Tag nicht mehr was sie gestern gemacht hatten. Ich hatte meine liebe Not die „angeheiterten“ von der Straße zu kratzen.
Das Dorf der Quell-Nymphen und Amazonen
Am nächsten morgen wurde ich von nem Kumpel bei meinen Eltern (hatte da übernachtet) abgeholt. Zusammen mit ihm und seinem Hund ging es nach Heckenbeck, einem winzigen Dorf bei bei Bad Gandersheim. Ne gute gemeinsame Bekannte hatte uns eingeladen. Sie wohnt dort zusammen mit ihren beiden Kindern und der Katze Mimi. Angekommen gab es gleich die ersten Jagdszenen.
In Heckenbeck gibt es eine alternative Gemeinde. Etwa 160 Erwachsene, die mit viel Elan und Enthusiasmus an ihrem Utopia bauen. Eine freie Schule, samt Kindergarten, ein Meditationshaus, das auch als Vereinshaus genutzt wird, einen Bio-Laden mit Gemüse von örtlichen Feldern, soweit das möglich ist und neuerdings ein aus der Gemeinschaft heraus betriebenes Café, zu dessen Einweihung wir eingeladen waren. Kuchen, Antipasti und Freibier, wobei ich mich am Anti-Alkoholischen hielt. Ich hatte nen mörderischen Schädel. Als dann noch einer der Nachbarn mit seinem Dudelsack aufspielte hob sich meine Schädeldecke und 10 Zentimeter.
Am nächsten Tag stand nen Ausflug nach Winzenburg auf dem Plan. Haben dort das örtliche germanische Heiligtum besucht und uns mit frischem Wasser versorgt (Quellheiligtum). Abends dann ein Bisschen grillen auf improvisiertem Grill und selbst gemachter Kohle.
Wenn ich aussteigen wollte, wüsste ich jetzt wohin.
Danke Uli, das nächste Mal dann wohl Party bei mir, ich hab ja genug Platz, Ha ha!
Montag, 4. Mai 2009
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2 Kommentare:
Wieso nur? Wieso trinkst du. und wieso musste ich wärend der Dozentierungszeit (was für ein Wort) noch nichts davon? Wenn ich das gewusst hätte; Mann, Mann, Mann.
Grüße
Chris (ja, der aus Hildesheim)
Hi Chris, schön dass du dich meldest. Ich glaub ich muss da mal was richtig stellen. Nur weil ich hin und wieder Geschichten übers saufen zum Besten gebe heißt dass nicht dass ich nen Alkoholiker wäre. Nee, meine "Gefährdungsphase" hatte ich mit 17 und das ist lange vorbei.
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