Kürzlich hatte ich mal wieder Wiegenfest. Mit dem Alter (haha) hält sich die Feierlaune in Grenzen. Angemeldet bei einigen Web 2.0 Social-Websites, bekommt man natürlich ständig Mails nach dem Motto: "Herzlichen Glückwunsch, Soundso hat dir soeben eine Nachricht geschickt. Klicken Sie hier um in den Genuß der Nachricht zu kommen. Und ach ja, wenn Sie nur fünf Euro im Monat zahlen, können Sie allen ihren Bekannten halbautomatisch auf den Wecker gehen." Wär ja alles nicht so schlimm, wenn nicht die Gratulanten auf ne kurze Mail von mir auch noch Antworten würden und sich das Spiel wiederholt.
Und dann kommts richtig
Einige Unternehmen, vornehmlich aus dem Kommunikationsbereich, sehen sich gezwungen mir in E-Mails, SMS etc. als Geburtstagsgeschenk betitelten Spam zu überreichen. Die Geschenke bestehen natürlich bei genauerem Hinsehen aus Langzeitverträgen und allem was sich die Vertragsanwälte ausdenken und gerade noch den Rand der Legalität entlangscharbt.
Womit habe ich an meinem Geburtstag diese Zeitverschwendung verdient? Das schreit nach Entschädigung!
Spam-Steuer
Wie wärs mit einer Spam Steuer für solche Unternehmen, die legalerweise Spam in rauhen Mengen in den Äther werfen. Zwei Cent pro Mail wären angemessen.
Freitag, 5. März 2010
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